"Die Fotografie ist ein ununterbrochenes Theater des Todes, in dem die Zeit beansprucht wird oder anders, sie versetzt uns in Schlaf wie eine Königin."

Roland Barthes

     Erinnerungen bilden einen untrennbaren Bestandteil unseres Lebens. Wir besitzen das Bewusstsein unserer Zugehörigkeit zur Region dank der Erzählungen unserer Großeltern und der Geschichte unserer Heimat. Wir fühlen uns nicht in der Fremde. Besonders am Herzen dürfte uns die Geschichte der Region liegen, in der wir leben. Es handelt sich nicht nur um die Lektüre eines umfangreichen Buches, sondern wichtig ist dabei das Erlebnis. Der vorliegende Bildband ist das Ergebnis zweijähriger Forschung nach alten Fotografien und Ansichtskarten. Dank dieses zielstrebigen Suchens besteht jetzt die Möglichkeit, diese Plätze auf Abbildungen zu betrachten, die heute nicht mehr bestehen. Die alten Kirchen und Häuser zahlreicher Bewohner sprechen über die Vergangenheit. Zufällig im Szenenbild festgehaltene Menschen sind diejenigen, die unsere Stadt erbaut haben. Man kann ihre Stimmungen, Probleme, ihre Verbundenheit und Nähe ablesen. Wir bewundern ihre eigenartig anmutende Kleidung und die Frisuren, sowie den kleinen Hafen mit Boot. Die alten Aufnahmen besitzen eine Seele, sie bezaubern uns mit ihren Inhalten. Fotografie als Zug der Zeit - eingestellt auf den Umbruch des 19. und 20. Jahrhunderts. Jeder kann einsteigen und ein Abenteuer erleben.

Wladyslaw Diakun

Bürgermeister


 


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